WHITE PAPER
Der Markt für Geodatenanalyse wird zwischen 2024 und 2029 voraussichtlich ein jährliches Wachstum von 11,1 % und damit insgesamt einen Wert von
(Geospatial Analytics Market, 2025).
erzielen. Diese Entwicklung wird durch die steigende Nachfrage nach Geodaten für Innovationen wie digitale Zwillinge, Smart Cities und sogar Metaverse-Anwendungen befeuert. Für Vermessungsunternehmen bieten sich damit klare Chancen: Dank moderner 3D-Vermessungstechnologien können sie sich als wichtiger Leistungspartner für die Bereitstellung von Geodaten positionieren.
Der Markt für Geodatenanalyse wird zwischen 2024 und 2029 voraussichtlich ein jährliches Wachstum von 11,1 % und damit insgesamt einen Wert von 55,75 Milliarden US-Dollar erzielen (Geospatial Analytics Market, 2025). Diese Entwicklung wird durch die steigende Nachfrage nach Geodaten für Innovationen wie digitale Zwillinge, Smart Cities und sogar Metaverse-Anwendungen befeuert. Für Vermessungsunternehmen bieten sich damit klare Chancen: Dank moderner 3D-Vermessungstechnologien können sie sich als wichtiger Leistungspartner für die Bereitstellung von Geodaten positionieren.
Lösungen für Reality Capture, wie 3D-Laserscanner und Systeme für Mobile Mapping liefern umgebungsunabhängig schnellere und umfassendere Ergebnisse. Um dieses Potenzial voll auszuschöpfen, müssen Vermessungsingenieure ihr bisheriges Tätigkeitsprofil neu denken. Sie verantworten als Datenmanager die Erfassung, Verarbeitung und Bereitstellung von Geodaten, die individuell auf ihre Kunden zugeschnitten sind. Die Branche entwickelt sich rasant. Unternehmen, die diese neuen Technologien und Workflows erfolgreich einsetzen, verschaffen sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Aber wie lassen sich 3D-Technologien effektiv in den Betriebsablauf integrieren? Hier sind drei praktische Tipps für den Einstieg:

1. Präsentieren Sie neue Technologien
Um die Akzeptanz von Kunden zu gewinnen, müssen diese anhand konkreter Anwendungsbeispiele – etwa für Kolli- sionserkennung, präzise Flächen- und Volumenmessung, Validierung von Entwürfen mithilfe von 3D-Modellen oder in Form der Präsentation interaktiver GIS-Karten – von den Vorteilen der 3D-Vermessungstechnik überzeugt werden.

2. Integrieren Sie neue Datenströme
Die Einführung von 3D-Technologien erfordert auch eine entsprechende Workflow-Anpassung, um die Datenintegration zu optimieren und allen Kundenanforderungen gerecht werden zu können. Ein Tiefbauunternehmen etwa profitiert beim Entwurf einer neuen Straße von hochauflösenden, georeferenzierten Punktwolken oder 3D-Geländemodellen anstelle herkömmlicher CAD-Dateien. Aus dieser Umstellung resultieren weniger Vor-Ort-Termine und schnellere Projektzyklen, eine höhere Arbeitssicherheit sowie eine durchgängige digitale Dokumentation. In diesem Arbeitsablauf lassen sich Rohscans mehrerer Set-ups in einem einheitlichen Koordinatensystem registrieren und manuelles CAD-Drafting wird durch moderne, KI-gestützte Verarbeitungswerkzeuge ersetzt. Um optimale Resultate zu erzielen, werden die Daten bei Bereitstellung in kompatible, den BIM-Standards entsprechende Formate konvertiert.

3. Setzen Sie auf Automatisierung
Dank Automatisierung wird die Effizienz erhöht und der manuelle Arbeitsaufwand reduziert. Tools wie die Produktserie Leica TRK für Mobile Mapping kombinieren moderne LiDAR-, bildgebende sowie Positionssensoren mit KI-gestützter Software zur automatischen Datenerfassung entlang vordefinierter Routen. Auch das Post-Processing lässt sich mithilfe von KI zur Klassifizierung von Scandaten in Kategorien wie ‚Straßen‘, ‚Vegetation‘ oder ‚Bauelemente‘ optimieren. Die Projektabwicklung wird so erheblich beschleunigt.




