CASE STUDY
Implenia, ein führendes Schweizer Bauunternehmen und Immobilien- dienstleister, gestaltet das 30.000 m² große Koch-Areal in Zürich und setzt dabei hochmoderne digitale Tools von Hexagon ein. Dieses ambitionierte Projekt umfasst 350 Wohneinheiten, Gewerbeflächen und einen öffentlichen Park für seine rund 1.000 Bewohner. Der Einsatz digitaler Arbeitsabläufe bei Implenia gewährleistet Präzision, Effizienz und eine nahtlose Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten.
Optimierte Datenverwaltung mit digitalen Workflows
Thomas Wirth, BIM-Manager und bei Implenia zuständig für Digitalisierung, betont: „Für uns ist der Bau des Koch-Areals ein Vorzeigeprojekt, das zeigt, wie wir einen Mindeststandard in der digitalen Verarbeitung implementieren. Mithilfe zahlreicher digitaler Tools bringen wir Daten, Modelle und Zeichnungen direkt auf die Baustelle, sodass die Mitarbeitenden effektiv damit arbeiten können.“
Anstelle herkömmlicher papierbasierter Prozesse setzt Implenia auf cloudbasierte Workflows. Daten und Zeichnungen werden in eine gemeinsame Datenumgebung (CDE) geladen und direkt am Einsatzort mit Geräten wie Tablets und den Leica iCON-Lösungen synchronisiert. „Das bedeutet, dass wir Daten nicht mehr manuell über USB-Sticks hochladen müssen, sondern direkt aus der Cloud auf das Tablet übertragen können“, fügt Wirth hinzu. Dieser Ansatz reduziert die Revision von Dokumenten und vereinfacht die Zusammenarbeit. So lassen sich Fehlerquellen auf ein Minimum reduzieren und auch die Projektkoordination wird deutlich verbessert.
Werkzeuge und Technologie
Daniel Garofalo, ein erfahrener Polier bei Implenia, erläutert: „Wir verwenden Leica iCON-Lösungen, insbesondere Leica AP20 AutoPole und Leica iCR70, kombiniert mit Digitalem Planhaus und Tablets für die Poliere.“ Diese integrierten Werkzeuge bieten dem Bauunternehmen und allen Subunternehmern einen erheblichen Mehrwert, da keine Papierzeichnungen mehr erforderlich sind. Der Leica AP20 AutoPole überzeugt mit automatischer Neigungskompensation, Prismenerkennung und Höhenmessung. Garofalo sagt dazu: "AP20 zusammen mit iCR70 oder iCR80 ist für mich gesetzt. Ich würde mit keinem anderen Tool arbeiten.“
Höhere Präzision und Effizienz
Die digitalen Werkzeuge haben sich für die Vermessung der komplexen Geometrie des Koch Areals als sehr wertvoll erwiesen. Der Standort verfügt über mehr als 600 rautenförmige Stützen und Säulen mit zahlreichen Höhen- und Versatzmessungen. „Der Einsatz von Leica iCON ist ein enormer Gewinn an Effizienz, Genauigkeit und Bedienkomfort“, erläutert Garofalo. „Außerdem macht es Spaß, digital zu arbeiten und Neues zu lernen.“
Dank einfacher Datensynchronisation und intuitiver Work- flows können Mitarbeiter unabhängig von ihrer Erfahrung effizient arbeiten. Wirth nennt ein Beispiel: „Ein Aus- zubildender im zweiten Lehrjahr übernahm bei diesem Projekt das Abstecken. Das wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen.“
„Ein Auszubildender im zweiten Lehrjahr übernahm bei diesem Projekt das Abstecken. Das wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen.“
„Die Daten gehen ohne Verzögerungen vom Planer auf die Baustelle.“
Digitale Baupraktiken
Von der Planung bis zur Ausführung integriert Implenia digitale Prozesse. So lässt sich die Arbeitsqualität deutlich erhöhen. Wirth erklärt: „Die Koordination mit Planern, Bauherren und anderen Beteiligten erfolgt mithilfe digitaler Modelle, um das Projekt proaktiv zu gestalten und zu verbessern.“ Der Datenzugriff in Echtzeit stellt sicher, dass sich die Mitarbeiter auf relevante Aufgaben konzentrieren können, sei es beim Wandbau oder beim Anbringen von Stützen.
Insbesondere von der Unabhängigkeit, die diese Tools bieten, ist Garofalo begeistert: „Die Daten gehen ohne Verzögerungen vom Planer auf die Baustelle, um dort verarbeitet zu werden. So kann die Produktivität deutlich gesteigert werden.“
Zukünftige Entwicklung
Implenia betrachtet das Koch-Areal als Benchmark für digitales Bauen. „Unser Ziel ist eine Umsetzung auf allen Baustellen, um eine noch höhere Automatisierung und einen deutlichen Mehrwert zu erzielen“, so Wirth. Das Unternehmen plant, sich noch stärker auf den Einsatz von iCON-Lösungen und -Modellen zu konzentrieren und damit der vollständigen Integration von BIM-Prozessen einen Schritt näherzukommen.
„Unser Ziel ist eine Umsetzung auf allen Baustellen, um eine noch höhere Automatisierung und einen deutlichen Mehrwert zu erzielen“
Hervorragende Resultate
Durch den Einsatz der Lösungen von Hexagon konnte die Abwicklung des Projektes Koch-Areal deutlich optimiert werden:
- Zusammenarbeit: Die nahtlose Datenintegration aus einer CDE in die iCON-Lösungen vereinfacht Workflows und garantiert aktuellste Planungsversionen.
- Effizienz: Automatisierte Tools wie AP20 reduzieren den manuellen Aufwand und sparen Zeit.
- Qualität: Genaue Daten und intelligente Modelle minimieren Fehler und gewährleisten hohe Baustandards.
- Support der Mitarbeitenden: Digitale Werkzeuge verbessern die Zugriffsmöglichkeiten und erweitern individuelle Fachkompetenzen.
Garofalo formuliert es so,
„Die Zukunft des Bausektors liegt in der digitalen Innovation. Leica iCON-Lösungen sind nicht nur effizient, sondern auch einfach in der Anwendung und verändern die Art und Weise, wie wir bauen.“
Das Projekt Koch-Areal demonstriert eindrücklich die positiven Aspekte hochmoderner Technologielösungen von Hexagon bei komplexen Bauprojekten. Durch die Priorisierung von Digitalisierung und Innovation setzt Implenia neue Maßstäbe für modernes Bauen zugunsten höherer Effizienz, Qualität und Wertschöpfung.




